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Frauen helfen Frauen Filder e.V.

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News

 

Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November

24.11.2021

Wir wollen etwas bewegen: Mit einem Fahrrad als Symbol und daran befestigten Botschaften und Infos beteiligt sich der Verein Frauen helfen Frauen Filder am Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen*. Getragen wird die Aktion von allen Akteur*innen des Runden Tisches „Hilfen bei häuslicher Gewalt“ auf den Fildern.

Noch bis Montag erinnern Fahrräder in Ostfildern-Scharnhauser Park, in Filderstadt-Bernhausen und in Denkendorf daran, dass weltweit Mädchen* und Frauen* diskriminiert und Opfer von Gewalt werden.

"Du bist NICHT schuld!" Frauen*, die Opfer von häuslicher Gewalt sind, sollen ermuntert werden, sich Hilfe zu holen.

"Schau nicht weg!" - Nachbar*innen können ebenfalls bei der Beratungsstelle Rat suchen, ob  und wie sie betroffenen Frauen* helfen können.

"Schau nicht weg!" Schweigen und nichts zu tun ignoriert das Leid der Opfer und hilft dem Täter. 

23.08.2021

Jede Woche werden in Deutschland drei Frauen von ihrem aktuellen oder früheren Partner getötet.Mit Entsetzen erfuhren wir, dass nun auch in unserem Landkreis eine Frau dazuzählt. Uns fehlen die Worte! Wir sind erschüttert, traurig und empört. Erschüttert, dass einer Frau viel zu früh das Leben genommen wurde. Traurig, dass Kinder nun ohne Eltern aufwachsen müssen und empört, dass so etwas in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch passiert.

 

Doch ein Blick in bundesweite Studien zeigt, immer noch sind Femizide kein Einzelfall! Jeden dritten Tag wird eine Frau durch ihren (Ex-)Partner ermordet.
Wir wissen, es sind keine Familientragödien und keine innerfamiliären Konflikte!
Es ist die tödlich endende schwere Form patriarchaler Gewalt. Die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts muss im Zusammenhang mit der
insgesamt großen Ausprägung von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen in Deutschland betrachtet werden. Gewalt gegen Frauen ist Resultat und Ausdruck ungleicher Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern und trägt gleichzeitig zur Aufrechterhaltung dieser Machverhältnisse bei.

 

Wir gedenken der getöteten Frau, den Kindern und Angehörigen!


Bild: Rosel Eckstein  / pixelio.de

Gemeinsam nachtsam.

17.11.2021

Wir machen mit bei nachtsam. - einer landesweiten Sensibilisierungs- und Schulungskampagne für mehr Sicherheit im Nachtleben! Unter dem Motto „Mit Sicherheit besser feiern“ können sich Clubs, Bars und Veranstalter*innen von Festen kostenlos zu Themen wie sexuelle Übergriffe, K.O.-Tropfen, sichere Heimwege sowie Drogen und Alkohol schulen und sensibilisieren lassen. Anschließend werden die Orte mit dem nachtsam.-Label gekennzeichnet, sodass Gäste wissen, dass sie an diesen Orten sicher und unbeschwert feiern können bzw. sich bei Vorfällen an das geschulte Personal wenden können. Die Kampagne wird von unseren Freiburger Kolleg*innen von Frauenhorizonte koordiniert und vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration gefördert. Wir freuen uns als Kooperationspartner*in Teil dieser wichtigen Kampagne und somit eure Ansprechperson auf den Fildern zu sein!

Haben Sie ihn schon gesehen???

28.10.2021

Seit Kurzem fährt ein Linienbus mit der Werbung für unser neues Online-Beratungsangebot über die Fildern. Du bist nicht schuld! Mit dieser Botschaft zu erlebter häuslicher Gewalt wollen wir aufmerksam machen und unsere Unterstützung anbieten. Gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ist das niederschwellige Angebot einer Online-Beratung eine wertvolle Ergänzung zu unseren Beratungen vor Ort oder am Telefon. Vielleicht fährt er ja auch mal vor Ihnen. Dann freuen wir uns über ein Foto, das Sie uns gerne per E-Mail zuschicken können.

Sommerfreizeit Frauenhaus 2021

23.08.2021

Die Freude war groß, dass wir - trotz der aktuellen Situation - auch in diesem Jahr mit den Frauen und Kindern auf Sommerfreizeit fahren konnten. Wie auch in den Jahren zuvor, ging es auf einen Urlaubshof ins Deggenhausertal am Bodensee. Allein schon die Spielscheune und die Bauernhoftiere waren das Highlight für die Kinder. Trotz des sehr regnerischen und wechselhaften Wetters verbrachten wir ein paar tolle Tage. Es ist für uns immer wieder etwas Besonderes, diese Auszeit mit Spendengeldern ermöglichen zu können. Alle konnten entspannen und ihre Ängste und Sorgen für kurze Zeit vergessen.

Bild: Bettina Karst

Online-Beratung von Frauen helfen Frauen Filder

01.04.2021

Ab sofort können sich Frauen und Unterstützer*innen unter https://frauenhelfenfrauenfilder.assisto.online per sicherer E-Mail, Chat- oder Videofunktion beraten lassen. 


Damit bieten wir von gewaltbetroffenen Frauen gerade in der derzeitigen Corona-Pandemie einen zusätzlichen niederschwelligen Zugang und können beraten, ohne dass Frauen vor Ort in die Beratungsstelle kommen müssen.


Einfach registrieren und sofort über den sicheren E-Mailzugang schreiben oder einen Chattermin belegen. Für Videoberatung bitte vorab einen Termin ausmachen.


Wir freuen uns, wenn Sie dieses Angebot weiter verbreiten.

Neue Räume für die Beratungs- und Geschäftsstelle

01.04.2021

Wir sind umgezogen! 


Ab sofort finden Sie unsere Beratungs-/Interventionsstelle und unsere Geschäftsstelle mitten im Zentrum von Bernhausen in der NÜRTINGER STR. 6 in 70794 Filderstadt direkt über der Apotheke.

 

Alle anderen Kontaktdaten bleiben bestehen und wir sind zu den üblichen Zeiten erreichbar.
Das Frauen- und Kinderschutzhaus Filder ist vom Umzug nicht betroffen.

Stellungnahme des Bündnisses Istanbul-Konvention (BIK) zum Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention

31.03.2021

Das Bündnis Istanbul-Konvention verurteilt den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention scharf und fordert Konsequenzen für die deutsch- bzw. europäisch-türkischen Beziehungen. Das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt”, die sogenannte Istanbul-Konvention, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen der Frauenbewegung, um Gewalt gegen alle Frauen und Mädchen auf jeder Ebene zu bekämpfen.

 

Die Befürchtungen der letzten Monate haben sich nun bewahrheitet. Präsident Erdoğan hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem die Türkei aus der Istanbul-Konvention verfassungswidrig ausscheiden will. Auch innerhalb der EU gibt es Staaten, die eine Ratifizierung der Konvention auf Eis gelegt haben oder erwägen, aus der Konvention auszutreten. Dies ist das Ergebnis einer schon seit Jahren schwelenden Entwicklung, die darauf abzielt die Rechte von Frauen und Mädchen auf ein gewaltfreies Leben massiv einzuschränken. Der Kampf von Frauen für Gleichstellung und Selbstbestimmung ist durch das Wiedererstarken patriarchaler, nationalistischer und autoritärer Strömungen und Politik vehementen Angriffen ausgesetzt.

 

Deutschland und die EU müssen nun dafür sorgen, dass diese Entwicklung nicht von anderen Ländern innerhalb der EU übernommen wird. Die Verwirklichung ihrer in der Istanbul-Konvention verbrieften Rechte darf den Frauen und Mädchen in der Türkei nicht verwehrt werden, dafür müssen sich Deutschland und die EU stark machen.

Mehr Informationen unter www.buendnis-istanbul-konvention.de.

Die ganze Pressemeldung:

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Internationaler Frauentag

05.03.2021

Anlässlich des internationalen Frauentags am 08. März machen wir auf die schwierige Situation gewaltbetroffener Frauen in Zeiten von Corona aufmerksam. Es wurde offensichtlich, dass sich die familiäre Situation in vielen Haushalten weiter zu spitzte. Die Frauen, die wir in dieser Zeit aufnahmen oder berieten, berichteten uns von dramatischen und nicht aushaltbaren Zuständen. Hinter den verschlossenen Türen eskalierte die Gewalt erst recht. Besonders der Zugang zu Hilfe war erschwert. Der Mann verlässt beispielsweise aufgrund von Kurzarbeit nur selten das Haus und auch die Kinder sind rund um die Uhr zu Hause. Das macht es beinahe unmöglich einen Beratungstermin wahrzunehmen, sich um einen Frauenhausplatz zu bemühen oder sich auf die Suche nach einer eigenen Wohnung zu begeben. Die nächste Hürde dabei ist, dass es leider kaum bezahlbaren Wohnraum gibt, der für eine Trennung aber zwingend nötig ist.

One Billion Rising

11.02.2021

One Billion Rising (OBR) (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) am 14. Februar ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer Schweren Körperverletzung werden. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt.

Grundbestandteil dieser Kampagne ist der gemeinsame Tanz, der dieses Jahr Corona-bedingt leider nicht stattfinden kann.

Das Aktionsbündnis hat sich allerdings etwas anderes einfallen lassen und für 2021 das Motto verkündet:

RISING GARDENS | BLÜHENDE GÄRTEN

sind ein trotziger kreativer Aufruf zur Wiederbelebung, Wiederherstellung und Transformation. Sie sind in vielerlei Hinsicht ein mitfühlender Ruf nach Gerechtigkeit – denn eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit war die Zerstörung und Ausrottung von Mutter Erde, parallel zu der anhaltenden und eskalierenden geschlechtsspezifischen Gewalt.

Alle Infos über Aktionen und wie Sie sich beteiligen können, finden Sie unter  www.onebillionrising.de

Zeitungsartikel in der Filder Zeitung

10.12.2020

Die Beratungs-/ Interventionsstelle und Geschäftsstelle suchen schon eine Weile nach einer neuen Bleibe bevorzugt in Filderstadt / Bernhausen. Darüber berichtet auch Frau Holowiecki in der Filder Zeitung. Wir danken für den ausführlichen Artikel und Ihr Engagement.

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

26.11.2020

Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Ein Tag, den auch wir genutzt haben, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt auf den Fildern fand eine Plakataktion beim Rathaus in Denkendorf statt.

Zwischen 8 - 9 Uhr standen wir mit Plakaten an der Straße, auf denen zu lesen war: Guten Morgen - Auch schon im Stress? - Kennen Sie das? - Häusliche Gewalt hat viele Gesichter ... ist keine Lösung - Dafür machen wir uns stark: Runder Tisch gegen häusliche Gewalt auf den Fildern!

Bei regem Berufsverkehr konnten wir so viele Vorbeifahrende mit unserem Anliegen erreichen. Vielen Dank an alle Beteiligten und die Gemeinde Denkendorf für die Unterstützung.

Initiative Stärker als Gewalt

12.11.2020

Gerade in diesen Zeiten der Pandemie-bedingten Einschränkungen hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, auf alternativen Wegen Hilfsangebote bekannter zu machen. Aus diesem Grund hat das BMFSFJ in diesem Jahr den November als einen bundesweiten Aktionsmonat für eine starke Nachbarschaft gegen häusliche Gewalt ausgerufen. 

Unter dem Motto „Unsere Nachbarschaft ist #StärkerAlsGewalt“ steht der Zusammenhalt in der Nachbarschaft und in den Kommunen im Mittelpunkt: Um Gewalt zu erkennen, Betroffene zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, sich aus der Gewaltsituation zu befreien.

Gemeinsam mit Ihnen und vielen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft will das Ministerium bundesweit Menschen aufrufen, sich gegen häusliche Gewalt stark zu machen und gleichzeitig erreichen, dass die Hilfe- und Beratungsangebote vor Ort besser bekannt werden. Die Aktion wird breit unterstützt – z.B. vom deutschen Städte- und Gemeindebund, den Leipziger Verkehrsbetrieben, Edeka und Netto Marken-Discount, den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein, zahlreichen URW-Einkaufszentren oder dem Berufsverband der Frauenärzte und wird mit einer bundesweiten Mediaschaltung in 37 Städten begleitet (Riesenposter und City-Light-Poster in allen Landeshauptstädten und 21 weiteren Städten).

Wenn Sie sich auch beteiligen möchten, finden Sie hier weitere Infos www.staerker-als-gewalt.de/initiative/aktion/aktionsmonat-haeusliche-gewalt

Plakatausstellung "Zuhause sind wir sicher - oder trügt der Schein?"

20.10.2020

Am 14. Oktober wurde im Rathaus in Denkendorf die Ausstellung „Zuhause sind wir sicher - oder trügt der Schein?“ eröffnet. Bis zum 11.11.2020 sind 12 Plakate aus dem Plakatwettbewerb zum Thema häusliche Gewalt im Foyer ausgestellt. Mit einem Redebeitrag bei der Eröffnung konnte eine unserer Mitarbeiterinnen den betroffenen Frauen stellvertretend eine Stimme verleihen. Die Plakate zeigen ausdrucksvolle Bilder, griffige Texte und vermitteln eine klare Position gegen Gewalt in Familien.

Wir freuen uns, dass das schwierige Thema für 4 Wochen mitten in Denkendorf präsent ist.

Bild: Fr. Förster

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8.11.2020: Flughafen Stuttgart Online-Kofferversteigerung

19.10.2020

Die Kofferversteigerung des Flughafen Stuttgarts findet in diesem Jahr als Online-Format statt. Am Sonntag, 08. November 2020 werden um 14.00 und 16.00 Uhr rund 60 Gepäckstücke gemeinsam mit dem Auktionshaus Eppli - über deren Website die Auktion auch live übertragen wird – versteigert. Der Erlös kommt zur Hälfte unserem Verein zugute. 

Bild: Rainer Sturm_pixelio.de

In eigener Sache: Wechsel im Vorstand bei Jahreshauptversammlung

15.10.2020

Bei unserer JHV am 29.9.2020 standen Wahlen an. Andrea Koch-Widmann und Cornelia Olbrich haben sich wieder zur Wahl gestellt und wurden einstimmig wiedergewählt. Siglinde Kopp kandidierte nicht mehr, ihr danken wir herzlich für ihr Engagement in den letzten sechs Jahren als Vorstandsfrau. Neu gewinnen konnten wir Iris Bieser-Lange aus Leinfelden-Echterdingen, auch sie wurde einstimmig gewählt. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen ihr einen guten Start in unserem Team!

Corona macht den Alltag bedrohlicher

13.08.2020

Bereits im April berichtete Frau Sägesser von der Filder-Zeitung von den Corona Auswirkungen für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind sowie für unsere Arbeit. Nun schreibt sie ein zweites Mal und fasst ein Zwischenfazit über die vergangenen Monate. 

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Häusliche Gewalt hat viele Gesichter! Wir geben Einblick.

27.07.2020

Mit diesem Titel haben wir eine anschauliche Broschüre über unsere Arbeit erstellt und stellen diese gerne allen Interessierten zur Verfügung. Diese Veröffentlichung ist für uns wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Damit möchten wir unser Hilfsangebot dem privaten und beruflichen Umfeld von betroffenen Frauen und Kindern sowie den Betroffenen selber vorstellen.

Gerne kommen wir auch zu Ihnen in ihre Arbeitskreise oder Kooperationstreffen und stellen unser Arbeitsfeld vor. 

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Unser Jahresbericht ist erschienen

04.06.2020

In unserem Jahresbericht blicken wir zurück auf das Jahr 2019. Was alles passiert ist, Daten, Fakten und besondere Ereignisse, das können Sie hier lesen.

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Aktion

30.04.2020

Das Risiko für Gewalt in Familien und Partnerschaft steigt seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise – die sozialen und räumlichen Einschränkungen bedingen seelische Belastungen und verschärfen Konfliktpotenziale. 

Um so wichtiger ist es, dass betroffene Frauen und ihr Umfeld (wie z. B. Nachbarinnen und Nachbarn) gerade jetzt auch auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und Hilfsangebote und Handlungsmöglichkeiten gegen Gewaltsituationen zuhause finden.

Einkaufen gehört dabei zu den wenigen Tätigkeiten, die aktuell im öffentlichen Raum noch möglich sind.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative "Stärker als Gewalt" die bundesweite Öffentlichkeitskampagne "Zuhause nicht sicher" zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen sowie zur Sensibilisierung und Information der breiten Öffentlichkeit gestartet.
In Kooperation mit Supermärkten und Drogerien wird auf die Initiative und deren Webseite www.stärker-als-gewalt.de mit Hinweisen und Tipps hingewiesen. Ob Plakat, Abreißzettel oder bedruckter Beleg, alle Ideen sind willkommen.
Auch wir beteiligen uns an der Aktion, um Frauen in Not zu unterstützen. 
Mehr Infos unter www.stärker-als-gewalt.de

Frauen sind Peinigern noch mehr ausgeliefert - Artikel in der Filder-Zeitung

16.04.2020

Die Corona-Situation stellt uns alle vor Herausforderungen. Wie die Lage aktuell für von Gewalt betroffene Frauen ist und was das für Auswirkungen auf unsere Arbeit hat, darüber hat unsere Kollegin mit Frau Sägesser von der Filder-Zeitung gesprochen. 

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Unsere Erreichbarkeit während der Corona-Pandemie

19.03.2020

Aufgrund der derzeitigen Situation können wir bis auf Weiteres leider keine persönliche Beratung durchführen. Am Telefon oder per E-Mail sind wir dennoch zu den bisherigen Öffnungszeiten weiterhin für Sie erreichbar. Auch ausführliche Beratungsgespräche sind telefonisch möglich.

Passen Sie auf sich auf. Wir wünschen viel Kraft und Gesundheit!

Internationaler Frauentag am 8. März

08.03.2020

Am 8. März ist Weltfrauentag!

Wir befürworten die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention, dem Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.

Artikel 31 befasst sich mit dem Sorgerecht und Besuchsrecht im Verhältnis zur Sicherheit von Müttern und Kindern in Fällen häuslicher Gewalt. Er verlangt, dass die Vertragsparteien die erforderlichen gesetzgeberischen oder sonstigen Maßnahmen treffen, die sicherstellen, dass die Ausübung des Besuchs- und Sorgerechts nicht die Rechte und die Sicherheit des Gewaltopfers oder der gemeinsamen Kinder gefährdet.

Die Rechtspraxis in Deutschland unterläuft jedoch häufig diese Anforderungen. Denn das Umgangsrecht des Vaters und des Kindes genießen in der Rechtsanwendung häufig Vorrang vor dem Schutz der Mutter, was neuerliche Gefahr für die Frauen und die Kinder durch den Gewalttäter mit sich bringt. Wir setzen uns mit ein für Regelungen im Umgangs- und Sorgerecht, die nicht mit den Anordnungen des Gewaltschutzes kollidieren.

DER GEWALTSCHUTZ VON MÜTTERN UND KINDERN MUSS ÜBER DEM UMGANGS- UND SORGERECHT VON GEWALTAUSÜBENDEN VÄTERN STEHEN!

One billion rising am 14. Februar 2020!

10.02.2020

One billion rising am 14. Februar 2020! ist eine internationale Aktion für das Ende von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Jede dritte Frau auf der Welt wird Opfer von körperlicher, sexueller, psychischer oder struktureller Gewalt. Das sind 1 Milliarde Frauen! Mit dem Tanz-Flashmob zeigen Frauen und Männer ihre Solidarität mit allen Betroffenen weltweit und erheben sich. Weitere Infos unter www.onebillionrising.org.

Wir verweisen im Landkreis auf die Veranstaltung am 14.02.2020 von 12.30 Uhr vor dem Rathaus in Kirchheim. In Stuttgart findet die Aktion auf dem Schlossplatz von 16.30 bis 18.00 Uhr statt.

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FHF Filder beim Neujahrsempfang 2020 in Filderstadt

23.01.2020

Am 12. Januar waren wir mit einem Stand beim Neujahrsempfang 2020 in Filderstadt vertreten. Wir freuten uns sehr über die interessanten Gespräche und über die Möglichkeit, uns dort zu präsentieren. Unser frisch gedrucktes Roll-up hat uns dabei tatkräftig unterstützt.

25 Jahre Frauen helfen Frauen Filder e.V.

02.12.2019

Vor 25 Jahren wurde der Verein von ehrenamtlichen Frauen gegründet. Das Ziel war gewaltbetroffenen Frauen eine Anlaufstelle in Form einer Beratungsstelle einzurichten und ein Frauenhaus auf den Fildern zu eröffnen.

Dies konnte mit viel ehrenamtlichem Einsatz und zu Beginn harter Überzeugungsarbeit umgesetzt werden. Finanziert wird unsere Arbeit vom Landkreis Esslingen und den Filderkommunen. Mittlerweile beschäftigt der Verein 7 hauptamtliche Mitarbeiterinnen (in Teilzeitstellen) und betreibt das Frauen- und Kinderschutzhaus auf den Fildern mit insgesamt 14 Plätze für 6 Frauen und ihre Kinder. In diesen 25 Jahren haben wir über 2000 Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen waren, beraten, begleitet oder ihnen einen sichereren Platz zum Wohnen für eine bestimmte Zeit geboten. Die Anzahl der Kinder sind hier noch nicht mitgerechnet. Die Mehrzahl der Frauen kam aus unseren Filderorten! Neben vielen bedrohlichen und schlimmen Erfahrungen erleben wir aber auch viel Entwicklung und wachsende Stärke bei einem Neuanfang. Dies gibt uns Antrieb weiterzuarbeiten und uns dafür einzusetzen, dass Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder gesellschaftlich weiterhin konsequent geächtet wird!

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Plakataktion am Straßenrand zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

28.11.2019

Zum internationalen Tag gegen Gewalt am Frauen am 25.November  haben wir zusammen mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt auf den Fildern eine Plakataktion am Straßenrand in Filderstadt- Bernhausen organisiert.

Zwischen 8 - 9 Uhr standen wir mit folgenden Plakaten an der Straße: Guten Morgen – Auch schon im Stress? – Kennen Sie das? -  Häusliche Gewalt hat viele Gesichter…ist keine Lösung – Dafür machen wir uns stark: Runder Tisch gegen häusliche Gewalt auf den Fildern!

Bei regem Berufsverkehr konnten wir viele Vorbeifahrende mit unserem Anliegen erreichen. Besonders freut uns, dass der Südwestfunk mit Teams vom Radio und vom Fernsehen vor Ort waren und Beiträge gesendet hat! 

SWR-Beitrag zum Ansehen:
https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNzY1OTM/

 

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Radio-Beitrag: Was tun gegen Digitale Gewalt gegen Frauen?

17.10.2019

Digitale Gewalt ist auch in unserer Arbeit ein immer präsenter werdendes Thema. In RBB-Kultur Zeitpunkte diskutieren Anne Roth, Referentin für Netzpolitik bei der Linken im Bundestag, Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin von HateAid und Anke Stelkens, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medienrecht über geschlechtsspezifische digitale Gewalt. Was das ist, was digitale Gewalt für Betroffene bedeutet und welche rechtlichen Möglichkeiten und auch Probleme bestehen, das ist Thema dieser interessanten Diskussion, die es hier zum Nachhören gibt www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/zeitpunkte/archiv/20190914_1704.html

Auch auf unserer Webseite informieren wir über digitale Gewalt unter www.frauenhelfenfrauenfilder.de/ich-brauche-hilfe/beratungsstelle/digitale-gewalt

Bildquelle: Andreas Carjell  / pixelio.de

Zeitungsartikel in der Eßlinger Zeitung

04.09.2019

Julia Theermann schrieb in der Eßlinger Zeitung vom 22.08.19 über die Herausforderungen für Frauenhäuser, die die Digitalisierung mit sich bringt, wie z. B. Handyortung. Auch eine unserer Kolleginnen hat sich dazu geäußert. 

Quelle: Eßlinger Zeitung, 22.08.2019, Julia Theermann

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Jahresbericht 2018 online!

16.05.2019

Unser Jahresbericht 2018 ist online. Dort können Sie lesen, was uns im letzten Jahr beschäftigt hat und finden Informationen über unsere Arbeit sowie Zahlen und Fakten vom Jahr 2018. Zu finden ist er unter > Aktuelles > Jahresberichte oder direkt hier  

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen, ob Betroffene in BW Beratung bekommen, ist Zufall

11.04.2019

Pressemitteilung des Landesnetzwerks Frauenberatungsstellen häusliche Gewalt Baden-Württemberg

 

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen – ob Betroffene in Baden-Württemberg Beratung bekommen, ist Zufall

 

Jedes Jahr treten Frauen weltweit am 8. März für ihre Rechte und für ein Leben frei von Gewalt ein. Sie erhalten dabei mittlerweile Rückenwind von der Istanbul-Konvention. Das Übereinkommen des Europarats benennt Gewalt gegen Frauen und Mädchen als eine Hauptursache für die mangelnde Gleichberechtigung und fordert umfassende Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt und vor Diskriminierung.

 

Liane Wacker vom Landesnetzwerk Frauenberatungsstellen häusliche Gewalt in Baden-Württemberg: „Es gibt in Baden-Württemberg dringend politischen Handlungsbedarf ein flächendeckendes Netz an Frauenberatungsstellen zu schaffen. Ob es in einer Stadt oder einem Landkreis eine Beratungsstelle gibt, ist Zufall. Die Verantwortung liegt im Rahmen der freiwilligen Leistungen ausschließlich bei den Kommunen. Hier muss die Landesregierung dringend steuernd eingreifen. Dies geht aber nicht ohne ausreichend Geld“

 

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich ambulante Fachberatungsstellen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ein und bieten schnelle Hilfe und Beratung bei aktuellen oder zurückliegenden Gewalterfahrungen. Grundlage der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ursachen geschlechtsspezifischer Gewalt und deren Ausprägungen.

 

Ebenso lange arbeiten die Beratungsstellen jedoch mit viel zu geringen Ressourcen und am Rande ihrer Kapazitäten. Liane Wacker: „In neun Landkreisen in Baden-Württemberg gibt es keine Fachberatungsstellen vor Ort. Die vorhandenen sind oft mit nur einer Personalstelle oder noch weniger ausgestattet. Frauen und Mädchen müssen oft auch in akuten Situationen Wartezeiten oder lange Wege in Kauf nehmen, um Hilfe zu bekommen.“

 

Das Landesnetzwerk der Frauenberatungsstellen häusliche Gewalt Ba-Wü (LNW Ba-Wü) setzt sich für die Finanzierung der Beratungsstellen ein. Diese kommt zuallererst Betroffenen von Gewalt, aber auch Angehörigen und Fachkräften zugute. Dazu gehören mehr Planungssicherheit, eine staatliche Finanzierung von Angeboten und ausreichend Geld für Beratung, Prävention und Schulungen.

Der bff – der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat einen konkreten Vorschlag für die personelle Ausstattung von Beratungsstellen erarbeitet: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/finanzierung-von-hilfe.html

Internationaler Frauentag am 8. März

07.03.2019

Der Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. macht anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März auf die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Hierbei ist die Istanbul-Konvention ein neues, wichtiges völkerrechtliches Instrument, das 2018 vom Europarat beschlossen wurde.

 

1911 haben Frauen in mehreren Ländern gemeinsam den Kampf um mehr Rechte und Gleichberechtigung aufgenommen. Es ging zunächst um die Einführung des Wahlrechts für Frauen. In Deutschland hatten die Frauen 1919 Erfolg. Sie erstritten sich das aktive und passive Wahlrecht für die Deutsche Nationalversammlung. Seit 1921 wird am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. In etlichen Ländern wie etwa in Russland, Georgien, Kuba, Vietnam  ist der 8. März ein offizieller Feiertag. Und seit diesem Jahr erstmals auch im Land Berlin.

 

Der weltweite Aktionstag ist nach wie vor ein wichtiges Signal: denn die Forderungen nach mehr Frauenrechten, die Gleichstellung der Geschlechter sind noch immer nicht erreicht. Zudem sind nach wie vor Frauen und Mädchen von Gewalt bedroht, gerade auch im häuslichen Umfeld.

 

Bei diesem Thema gibt es einen vielversprechenden Meilenstein: die Istanbul-Konvention, die seit einem Jahr in Kraft ist. Darauf macht der Verein Frauen helfen Frauen Filder aufmerksam. Die Istanbul-Konvention ist das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt‘ gegen Frauen und häuslicher Gewalt“. Es ist das erste völkerrechtlich verbindliche Instrument im europäischen Raum zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Hier der Link zum Text der Konvention: https://rm.coe.int/1680462535.

 

Staaten, die die Konvention ratifiziert haben, verpflichten sich, dass alle ihre staatlichen Organe – darunter Gesetzgeber, Gerichte und Strafverfolgungsbehörden –  Verpflichtungen der Konvention umsetzen müssen. Es werden deutliche Anforderungen an die Gleichstellung und Nichtdiskriminierung von Frauen gestellt. Gewalt ist umfassend definiert – als  Menschenrechtsverletzung und Diskriminierung, eingeschlossen sind alle Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, ein Schwerpunkt liegt auf häuslicher Gewalt. Die Umsetzung der Konvention soll von einer Gruppe unabhängiger Expertinnen und Experten, dem GREVIO-Ausschuss (Group of experts on action against violence against women and domestic violence) überprüft werden. Deutschland hat sich außerdem dazu verpflichtet, über alle Maßnahmen zur Umsetzung des Übereinkommens regelmäßig zu berichten.

Zeitungsartikel der Filder-Zeitung über die Wohnungslage und die Folgen für das Frauenhaus

03.01.2019

In der Filder-Zeitung wurde passend zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen auf den Wohnungsnotstand und die Auswirkungen auf das Frauenhaus aufmerksam gemacht. In dem Artikel vom 23. November 2018 "Kein Zimmer frei im Frauenhaus" beschreibt Leonie Schüler den angespannten Wohnungsmarkt und die Folgen sowohl für das Frauenhaus, als auch für Frauen, die dort Unterstützung suchen. Der Beitrag basiert auf einem Interview mit einer Mitarbeiterin des Frauenhaus von Frauen helfen Frauen Filder e. V. Hier der ganze Artikel (online unter dem Titel "Eine Brücke in ein neues Leben")

Meine Stärken (neu) entdecken

12.07.2018

Neue Stärkungsgruppe ab Januar 2019- Anmeldungen jetzt

Für Frauen nach schwierigen Lebenserfahrungen starten wir eine neue Gruppe zwischen Januar und Mai 2019. An den 8 Abendterminen geht es um Themen wie Selbstwert, eigene Bedürfnisse, eine gute Abgrenzung, Nähe und Distanz und dem Beschäftigen mit den eigenen Kraftquellen.

Eine Anmeldung erfolgt telefonisch oder per mail über die Beratungsstelle. Wir führen mit jeder interessierten Frau ein kurzes Vorgespräch.

Start: 16.1.2019 , immer mittwochs von 19-21 Uhr

Ort: Praxishaus Echterdingen, Hauptstr. 49, 70771 L.-Echterdingen

Alle näheren Informationen finden sie auf dem Flyer 

FrauengruppeFrauengruppe

Öffnungszeiten der Beratungsstelle während der Sommerferien

06.08.2018

Die Beratungsstelle ist in den Sommerferien freitags geschlossen. Sie erreichen uns montags und mittwochs von 9.00 bis 12.00 Uhr.